Biografie Stu Hamm

Durch seine innovative Arbeit als Solokünstler und seinen Beiträgen als Sideman von Joe Satriani und Steve Vai hat sich Stuart Hamm als einer der einflussreichsten E-Bassisten des vergangenen halben Jahrhunderts etabliert.

Hamm half dabei, das damalige Konzept der Bassgitarre als Soloinstrument unter Verwendung von polyphonen, zweihändigen Tapping-, Slapping- und Popping-Techniken, Akkorden und Harmonien umzuformen. Damit erweiterte er die unkonventionelle Funktion des E-Basses, die erst kurz vorher von Jaco Pastorius und Stanley Clarke in den 1970er Jahren revolutioniert wurde.

Obwohl Hamm sicher nicht der erste Bassist war, der sein Debut in den 1980ern hatte und einen unorthodoxen Spielansatz am Bass an den Tag legte, so war er doch zweifellos an vorderster Front der Generation die erfolgreich die Verwendung dieser unkonventionellen Techniken miteinander verschmolz.

Als einer der führenden Bassisten heutiger Zeit, hat Stuart Hamm sechs hoch gelobte Studio Alben veröffentlicht. Auf Radio Free Albemuth (1988), Kings Of Sleep (1989), The Urge (1991), Outbound (2000), Live Stu X 2 (2006) und Just Outside of Normal (2010) zeigte Hamm seine einzigartige Spielweise am Bass.

Zusätzlich zu seinen grenzüberschreitenden Solo Sessions wurde Hamms Aufnahme- und Tour-Pensum mit den Gitarren-Koryphäen Joe Satriani und Steve Vai begeistert aufgenommen. Seine langjährige Zusammenarbeit mit Vai und Satriani brachte ihm weltweit preisgekrönte Anerkennung ein. Er gewann einige Auszeichnungen, wie zum Beispiel den "Best Jazz Bassist" zweimal in Folge und den "Best Rock Bassist" vom Guitar Player Magazine dreimal in Folge.

Stuart Hamm ist der einzige Bassist, der diese beiden Awards aus zwei Genres zur selben Zeit gewonnen hat. Am 17. Januar 1993 wurde Hamm von seiner Alma Mater, dem Berklee College of Music, mit einem Distinguished Alumnus Award für "Besonderen Einsatz in der gegenwärtigen Musik". Er wurde für seine Aufnahmen mit Satriani und der mexikanischen Gruppe Caifanes für zahlreiche Grammy Awards nominiert.

Außerdem haben neben seinen Projekten mit Satriani und Vai, weitere Studioproduktionen Hamms Markenzeichen - seinen Stil und seine technische Leichtigkeit - geprägt.

In den vergangenen zwanzig Jahren tourte Hamm als einer der weltweit führenden Bass Clinicians. Er war der erste Bassist der von Fender einen Signature Bass bekam und er half Verstärker und Instrumente für Hartke, Washburn und Korg zu designen.
 
Weiterhin demonstrierte er seine charakteristischen Techniken und Methoden begeisterten Studenten mit seinen meistverkauften Lehrvideos Slap, Pop & Tap For The Bass und Deeper Inside The Bass und das Buch Stuart Hamm - The Bass Book, das eine Sammlung von Hamms größten Hits seiner ersten drei Solo Veröffentlichungen enthält. Außerdem entwarf er gemeinsam mit den Leuten von TrueFire.com einen Einführungskurs für Bass Gitarre, "Bass Basics" und seine meistverkauften Kurs "Fretboard Fitness". 2012 veröffentlichte er zwei weitere Kurse in Slap Technik und Tapping, womit die "Stu-U" Serie mit Einführungskursen komplettiert wurde.

Basierend auf den sehr erfolgreichen G3 Tourneen, bei denen er in den 1990ern gemeinsam mit den Gitarristen Satriani, Vai und Eric Johnson unterwegs war, rief Hamm im April 2006 die Bx3 Tour ins Leben, während der er gemeinsam mit den befreundeten Bass-Kollegen Billy Sheehan und Jeff Berlin von den USA bis nach Asien tourte.

Von 2010 bis 2011 machte Stuart eine Welttournee mit dem Gitarristen Greg Howe und Über-Drummer Dennis Chambers. Im Sommer 2011 trat er die Stelle des "Director of Bass Progamming" am renommierten Musicians Institute in Hollywood, Kalifornien an. In seiner erst kurzen Zeit am Musicians Institute hat Hamm seiner Abteilung erfolgreich neues Leben eingehaucht. Er lud Weltklasse-Talente wie Marcus Miler und Darryl Jones ein um Master Classes zu geben und initiierte eine Umgestaltung des Curriculums, die die Veränderung in der Musikindustrie reflektiert. Er zeigt seinen Studenten das breite Spektrum der verschiedenen Ansätze am Bass und der Karriere in der Musik.

www.stuhamm.com